Vorgetragen wird dieser Sketch von einer Person (dem Pfarrer) und weiteren Personen (die Gemeinde). Verkleidet kommt natürlich viel besser.

 

Pfarrer:

Liebe Gemeinde, liebe Brüder und Schwestern in *__________. Zu Beginn wollen wir mit einem Lied anfangen.
*Ort der Gegebenheit

 

Gemeinde:

Melodie: Der Mai ist gekommen

Der Tag ist gekommen, gekommen sind auch wir,

zu deinem Geburtstag, wir gratulieren Dir.

Wir bringen ein Ständchen und nur für dich allein,

erhebet die Gläser und stimmet mit uns ein!

 

Pfarrer:

Das Geburtstagskind soll leben und immer glücklich sein!!

Wir wollen uns besinnen.

 

Gemeinde:

Melodie:

Wir sind alle kleine Sünderlein.

 

Pfarrer:

S’ war immer so, s’ war immer so

 

Gemeinde:

Der Herrgott wird es uns ja wohl verzeih’n. S’ war immer, immer so!

 

Pfarrer:

Lesung aus dem ersten Buche *__________.
*Name des Geburtstagskindes

 

Brief an die Trinkfesten und Arbeitsscheuen:

Vor einigen Wochen sprach Schwester/Bruder __________ (Name des Geburtstagskindes) zu __________ (Name der Frau/des Mannes/Freundin/Freund) und zu Ihren Kindern und Kegelfreunden und zu Ihren Verwandten (Aufzählung der eingeladenen Gäste): “Mit Donnern und Brausen nahet mein Geburtstag. Kommet alle, die ihr da dürstet und hungrig seid, ich will euch erquicken und laben.

Dies sind die Worte __________ (Name des Geburtstagskindes)

 

Gemeinde:

Dank sei dir!

 

Pfarrer:

Lasset uns singen!

 

Gemeinde:

Melodie: Mein Vater war ein Wandersmann

Die Zukunft bringt uns Sonnenschein,

viel Glück und viel Pläsier

und jeden Tag ein Küsschen fein,

das alles wünschen wir.

 

Pfarrer:

Auf die Predigt wollen wir heute ausnahmsweise verzichten, um uns angenehmeren Dingen widmen zu können.

Liebes Geburtstagskind! Durch deine Geburt vor __ Jahren wurde diese Feier erst möglich.

 

Gemeinde:

Wir freuen uns!

 

Pfarrer:

Oh liebe(r) __________ (Name des Geburtstagskindes), wir freuen uns, dass du bei den Einladungen auch an uns gedacht hast!

 

Gemeinde:

Wir sind alle hier!

 

Pfarrer:

Oh __________ (Name des Geburtstagskindes), du Urheber(in) der heutigen Freude!

 

Gemeinde:

Sei uns gegrüßt.

 

Pfarrer:

Oh _________ (Name des Geburtstagskindes), du leuchtender Stern am heutigen Abend.

 

Gemeinde:

Wir lieben Dich!

 

Pfarrer:

Oh _________ (Name des Geburtstagskindes), erhalte uns dein liebendes Herz und deine gebenden Hände.

 

Gemeinde:

Wir bitten dich erhöre uns!

 

Pfarrer:

Oh _________ (Name des Geburtstagskindes), du Spenderin der nächsten Runden.

 

Gemeinde:

Wir bitte Dich erhöre uns!

 

Pfarrer:

Oh ___________ (Name des Geburtstagskindes), du Benetzer(in) unserer trockenen Kehlen.

 

Gemeinde:

Erhöre unser Verlangen!

 

Pfarrer:

Liebes Geburtstagskind! Dass all deine Wünsche in Erfüllung gehen.

 

Gemeinde:

Das wünschen wir!

 

Pfarrer:

Dass all dein Tun reiche Frucht bringe.

 

Gemeinde:

Das wünschen wir!

 

Pfarrer:

Dass der Herrgott dir deinen eisernen Arbeitswillen erhalte und dir die Kraft und die Ausdauer schenke, unsere Feste mit deinen Kochkünsten/alkoholischen Getränken zu erhöhen.

 

Gemeinde:

Das wünschen wir!

 

Pfarrer:

Dass die Armut dich nie erreiche.

 

Gemeinde:

Das wünschen wir!

 

Pfarrer:

Dass du uns ab und zu verwöhnen mögest.

 

Gemeinde:

Erhöre unser Verlangen!

 

Pfarrer:

Dass alle, die von Nah und Fern gekommen sind, noch lange mit dir feiern können.

 

Gemeinde:

Das wünschen wir!

 

Pfarrer:

Dass wir auch noch in den weiteren Jahren mit dir feiern dürfen.

 

Gemeinde:

Das wünschen wir!

 

Pfarrer:

Liebes Geburtstagskind! Auch beim Danksagen wollen wir deiner gedenken.

Dafür, dass du uns eingeladen hast.

 

Gemeinde:

Danken wir!

 

Pfarrer:

Dass wir gut gegessen haben und du uns noch reichlich zu trinken geben wirst.

 

Gemeinde:

Wir danken dir!

 

Pfarrer:

Dass wir dafür nichts bezahlen brauchen.

 

Gemeinde:

Dafür danken wir!

 

Pfarrer:

Erhebet nun eure Herzen und Gläser.

 

Auf die liebe/den lieben __________ (Name des Geburtstagskindes).

 

Gemeinde:

Trinken wir noch einen Schluck!

 

Pfarrer:

Auf deine Bekannten und Verwandten.

 

Gemeinde:

Trinken wir noch einen Schluck!

 

Pfarrer:

Auf dass wir nicht eher brechen, bis dass der Eimer kommt.

 

Gemeinde:

Trinken wir noch einen Schluck!

 

Pfarrer:

Lasset uns nun gemeinsam lesen.

 

Gemeinde:

Liebes Geburtstagskind, welches artig und still bei uns sitzt,

dein Name ist __________ (Name des Geburtstagskindes),

deine Rente komme bald,

dein Wille geschehe zu Hause und im Büro,

gib uns zu trinken und zu essen immerdar

und lasse es nicht zu, dass jemand zu früh nach Hause fährt, basta!

 

Pfarrer:

Die Kollekte gilt heute als Spendenaktion für den Erhalt des Frohsinns und die nächste Geburtstagsfeier.

Lasset uns nun das Schlusslied gemeinsam singen.

 

Gemeinde:

Melodie: Wir kommen alle, alle in den Himmel

Wir möchten alle, alle, alle in den Himmel,

weil wir so brav sind,

weil wir so brav sind.

Das sieht selbst der Petrus ein,

er sagt: “Ich lass gern euch rein,

ihr wart auf Erden schon die reinsten Engelein.”

 

PROST !!!!!

Ein Unterhaltungsspiel, an dem sich alle Gäste beteiligen können. Ein Teil der Anwesenden erhält eine Berufsbezeichnung auf einem Zettel schriftlich zugeteilt. Alle anderen gehören zu dem “Verein”, von dem in dieser Geschichte, die ich dann vorlese, die Rede sein wird.

 

Bei der Nennung des Vereins stehen alle Anwesenden kurz auf und setzen sich wieder. Wer eine Berufsbezeichnung erhalten hat, steht auch kurz auf, wenn er genannt wird. Beim Bus stehen die äußeren Reihen kurz auf.

 

Die Mitwirkenden: (15 Personen):

 

Bürgermeister

zwei Freundinnen

Schriftführer

Sekretärin

Kassierer

Goldstück

Doktor

zwei Krankenschwestern

Förster

zwei Gehilfen

Wirt

Stammgast

 

Diese und alle anderen Anwesenden bilden die Mitglieder des Vereins

Auch ein Bus spielt eine wichtige Rolle.

 

Die Geschichte beginnt:

In diesem Ort gibt es einen Verein, dessen Vorsitzender der Bürgermeister ist. Der Vorstand setzt sich ferner zusammen aus dem Kassierer, dem Schriftführer, und als Beisitzer fungieren der Doktor, der Wirt und der Förster. Der Verein hatte eine Sitzung einberufen. Zu dieser waren erschienen: der Bürgermeister, der Schriftführer, der Kassierer, der Doktor, der Wirt, der Förster und alle anderen Mitglieder des Vereins.

Unter dem Punkt “Verschiedenes” wurde vom Förster angeregt, einmal mit dem ganzen Verein einen Ausflug zu unternehmen. Dieser Vorschlag wurde von dem Bürgermeister, vom Doktor, vom Schriftführer, vom Wirt und dann von allen anderen Mitgliedern des Vereins freudig begrüßt. Es wurde einstimmig beschlossen, mit dem Bus eine Fahrt ins Grüne zu starten.

Am Sonntagmorgen um 7.00 Uhr war der Treffpunkt in der Nähe der Wohnung des Doktors. Alle Mitglieder des Vereins waren rechtzeitig erschienen:

Der Bürgermeister mit seinen beiden Freundinnen, der Kassierer mit seinem Goldstück, der Schriftführer mit seiner Sekretärin, der Förster mit seinen zwei Gehilfen, der Doktor mit seinen beiden Krankenschwestern und der Wirt mit seinem Stammgast. Um 7.00 Uhr war der ganze Verein versammelt, nur der Bus war immer noch nicht da. Alle Mitglieder des Vereins wurden schon unruhig. Endlich, nach einer 3/4 Stunde kam der lang ersehnte Bus.

Alle Mitglieder des Vereins jauchzten vor Freude, denn es war ein schöner Bus, ein wunderbarer Bus, es war ein großer Bus und dazu ein breiter Bus, mit einem Wort: Es war ein fantastischer Bus.

Nun stieg der ganze Verein erwartungsvoll in den Bus:

Zuerst der Bürgermeister mit seinen beiden Freundinnen, dann der Kassierer mit seinem Goldstück, der Schriftführer und seine Sekretärin, der Wirt mit seinem Stammgast, der Förster und seine zwei Gehilfen, der Doktor mit seinen beiden Krankenschwestern und dann alle weiteren Mitglieder des Vereins. Als der Verein sich im Bus gesetzt hatte, fuhr der Bus ab.

Nach einer zweistündigen Fahrt hielt der Bus an, damit sich der Verein die Füße vertreten konnte. Der Bürgermeister, der Doktor, der Förster und der Wirt gingen ein Stückchen weiter weg vom Verein. Die zwei Freundinnen des Bürgermeisters, die Sekretärin des Schriftführers, das Goldstück des Kassierers, die zwei Krankenschwestern des Doktors und weitere Damen des Vereins verschwanden schnell hinter den Büschen. Dann stieg der Verein wieder in den Bus und der Bus konnte seine Reise fortsetzen. Der Verein verbrachte einen herrlichen Tag mit dem Bus. Am Abend fuhr der Bus den Verein vor das Vereinslokal. Der Verein stieg nun nacheinander aus dem Bus aus:

Als erster natürlich der Bürgermeister mit seinen zwei Freundinnen, danach dann der Doktor mit seinen beiden Krankenschwestern, der Wirt mit seinem Stammgast, der Schriftführer mit seiner Sekretärin, der Kassierer mit seinem Goldstück, der Förster mit seinen zwei Gehilfen und dann alle anderen Mitglieder des Vereins. Der gesamte Verein ging in das Vereinslokal und verlebte dort noch ein paar frohe feuchtfröhliche Stunden.

Zum Schluss ergriff der Bürgermeister noch einmal das Wort. Er dankte dem Kassierer, dem Doktor und ganz besonders dem Schriftführer, dass diese einen so schönen Bus, tatsächlich einen so herrlichen Bus, einen so fantastischen Bus organisiert hatten. Es war ja auch ein richtig einmaliger Bus. Einen ganz besonderen Dank sprach der Bürgermeister im Namen aller Mitglieder des Vereins dem Wirt aus, der es sich nicht hatte nehmen lassen, zum Abschluss allen Mitgliedern des Vereins eine Runde zu spendieren.

Alle Mitglieder des Vereins gingen danach fröhlich nach Hause und werden bald wieder eine so schöne Reise mit dem Bus unternehmen.

Hier endet meine Geschichte über die Reise des Vereins in diesem Ort.

 

Ich bedanke mich persönlich recht herzlich für die rege begeisterte Teilnahme beim Bürgermeister mit seinen beiden Freundinnen, beim Förster mit seinen zwei Gehilfen, beim Kassierer und seinem Goldstück, beim Schriftführer und seiner Sekretärin, beim Doktor und seinen beiden Krankenschwestern, beim Wirt und seinem Stammgast und überhaupt bei allen Mitgliedern des famosen Vereins und wünsche allen noch viele fröhliche Stunden.